5 Gründe wieso Meditieren dir den Mama-Alltag erleichtert

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Esther Natschak "Mein gesunder Start 2018"

 

Der Alltag von uns Mamas ist zugegeben nicht immer leicht. Wir müssen uns um so viele Dinge gleichzeitig kümmern. Die Kinder, der Haushalt, der Mann, der Job. Der Trubel und die Hektik des Lebens führen ganz leicht dazu, dass wir uns schnell gestresst und energielos fühlen. Es gibt immer mehr Mamas, die kurz vor einem Burn-Out stehen. Seit ich im Rahmen eines Achtsamkeitskurses mit dem Meditieren begonnen habe, ist die Meditation aus meiner täglichen Morgenroutine nicht mehr wegzudenken. Es hat mir nicht nur geholfen meinen Stress zu bewältigen, ruhiger und gelassener zu werden, es ist auch meine Kraftquelle für den Tag und hat mein Leben komplett verändert. Deshalb möchte ich die 5 wichtigsten Gründe mit Dir teilen, wieso Meditieren Dir den Alltag erleichtert: 

 

 

 1.   Innere Ruhe finden

 

Die wirklich wichtigste Transformation, die Du durch eine regelmäßige Meditationspraxis erfahren wirst, ist Stress abzubauen und einen Ort der inneren Ruhe in Dir zu erschaffen. Im Mama-Alltag hetzen wir oft von einem Termin zum Nächsten. Wir haben viele verschiedene Verpflichtungen, die schnell erledigt werden sollen. So kommt es, dass wir uns schnell gestresst fühlen. Aber wenn wir gestresst sind, sind wir nicht in der Lage uns angemessen um andere Menschen zu kümmern. Es ist uns dann nicht möglich auf die Bedürfnisse unseres Kindes einzugehen und zu spüren was es gerade braucht, weil wir viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind. Stress verhindert, dass wir eine tiefe Beziehung zu unserem Kind aufbauen, da wir uns nicht mit ihm verbinden können und uns nicht in unser Kind einfühlen können.

 

Während dem Meditieren konzentrierst Du Dich auf Deinen Atem. Dein Atem ist Dein Anker für das Hier und Jetzt. Sobald Du Dich bewusst auf Deinen Atem fokussierst, bist Du vollkommen präsent und gewinnst dadurch nach einiger Zeit und einer regelmäßigen Meditationspraxis eine innere Ruhe. Egal was im Äußeren passiert, du bist fokussierst und bleibst ruhig. Du erschaffst in Dir Deinen Ort der inneren Ruhe, wo vollkommene Stille herrscht, wo alles gut ist und wohin Du jederzeit zurückkehren und neue Kraft schöpfen kannst.

 

  

2.  Eine Auszeit und Kraftquelle für Dich

 

Das kostbarste was Du Dir selbst schenken kannst ist Zeit, die Du mit Dir alleine verbringst. Beim Meditieren schaffst Du Dir eine kleine Oase der Ruhe im hektischen Mama-Alltag. Es ist eine Möglichkeit mal wieder inne zu halten und den Blick nach innen zu wenden, um Dich selbst und Deine Bedürfnisse kennenzulernen. Denn nur, wenn Du Deine Bedürfnisse kennst, kannst Du sie Dir auch erfüllen. Und das ist mindestens genauso wichtig wie die Bedürfnisse Deiner Kinder zu erfüllen. Du kannst nur geben, wenn es DIR gut geht. Du kannst Dir das wie ein volles Glas Wasser vorstellen, aus dem immer wieder etwas Wasser ausgeleert wird. Das Wasser ist Deine Energie. Irgendwann ist das Glas leer und muss wieder aufgefüllt werden. In der Stille kannst Du Deine Energiereserven wieder auffüllen, damit Du wieder voller Kraft Deinen Mama-Alltag meistern kannst.

 

  

3.  Gelassener in schwierigen Situationen und Konfliktvermeidung

 

Durch eine regelmäßige Meditationspraxis gewinnst Du immer mehr an Gelassenheit. Denn durch die Meditation kommst Du in Kontakt mit Deinen Gefühlen und mit Deinen Emotionen. Du lernst sie wahrzunehmen ohne sie zu bewerten und du lernst sie zu beobachten. So erkennst Du im Alltag mit Deinem Kind schneller, wenn eine Stressreaktion hochkommt und bevor Du in Dein gewohntes Verhaltensmuster rutscht und automatisch reagierst, kannst Du innehalten, bewusst wahrnehmen was gerade passiert ist und Dir kurz Zeit nehmen, um Dich mit Dir zu verbinden und in Dich hinein zu spüren was Du gerade brauchst und um Dir zu überlegen wie Du gerne reagieren möchtest. Du lernst nicht sofort zu reagieren, sondern nimmst dir Zeit zwischen dem Reiz/Trigger und deiner Reaktion, in dem du erst mal deine Gedanken erforscht und schaust, ob die jetzt wirklich so hilfreich für dich sind. Das ermöglicht Dir auch in schwierigen Situationen mit Deinem Kind angemessen zu reagieren. Denn es geht nicht darum was Du mit Deinem Kind tun sollst in schwierigen Situationen, sondern darum was es braucht, damit Du gelassen mit der Situation umgehen kannst und das Ergebnis für Euch beide zufriedenstellend ist.

  

 

4. Die Stimme deiner Intuition hören und leichter Entscheidungen treffen

 

Meditation ermöglicht Dir Zugang zu Deiner ureigenen Intuition. Als Mama bist Du permanent in der Situation kleinere und größere Entscheidungen treffen zu müssen. Da ist es hilfreich, wenn Du die Fähigkeit besitzt Dich auf Dein sogenanntes Bauchgefühl bzw. auf Deine eigene Intuition verlassen zu können.

 

Häufig haben wir diese vielen wild umherspringenden Gedanken, auch Monkey-Mind genannt, im Kopf und dann ist es schwierig überhaupt zu hören was Dein innerstes Dir sagen möchte.

 

Während der Meditation befindest Du Dich in vollkommener Stille und innerer Ruhe und genau das braucht es um zu hören was Deine Intuition Dir sagen möchte.

 

 

5.  Achtsamer und fokussierter im Alltag

 

Meditation ist auch ein Achtsamkeitstraining und ein Aufmerksamkeitstraining. Wir lernen den Fokus auf etwas zu richten. Meist ist das der Atem. Und wir lernen den Fokus zu halten und so vollkommen präsent im Hier und Jetzt zu sein.

Das größte Geschenk, das Du Deinem Kind machen kannst, ist ihm Deine volle Gegenwärtigkeit, Deine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Dein Kind will gesehen und gehört werden. Wie oft sitzen wir bei unserem Kind während es spielt und sind in Gedanken schon bei der Einkaufsliste oder beim Abendessen. Wir verbringen generell viel zu viel Zeit in Gedanken, bei Ereignissen in der Vergangenheit, die nicht so gut gelaufen sind oder in der Zukunft bei all den Punkten und Aufgaben, die noch zu erledigen sind. Nur selten sind wir ganz präsent in der Gegenwart. Im Hier und Jetzt.

 

Dabei versäumen wir aber wunderschöne Momente mit unserem Kind. Der einzige Augenblick, an dem tatsächlich gelebt werden kann, ist immer nur der gegenwärtige Moment.

 

Durch die Meditation lernen wir immer mehr vollkommen präsent in diesem Moment zu sein. Mit der Zeit werden wir immer konzentrierter und achtsamer und können die Augenblicke mit unseren Kindern bewusst genießen – im Hier und Jetzt.

 

 

Nichts verändert sich, bis wir uns selbst verändern.

Und plötzlich verändert sich alles.

  

 

Mit einer regelmäßigen Meditationspraxis wirst Du schon bald erste Veränderungen bemerken. Voraussetzung ist das tägliche Üben. Das mag vielleicht anspruchsvoll klingen, da Dein Mama-Alltag ohnehin schon voll gepackt ist mit Aufgaben. Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, die investierte Zeit lohnt sich auf jeden Fall.

 

Wenn Du gerade erst mit dem Meditieren beginnst sei geduldig und liebevoll mit dir. Setze dich nicht unter Druck und versuch ein Gefühl des Loslassen in Dir zu erzeugen. Beginne mit 5 - 10 Minuten täglich und steigere die Übungszeit langsam in Deinem eigenen Tempo. Sobald Du die positiven Wirkungen verspürst wirst Du ganz von alleine immer länger meditieren wollen.

 

Wenn Du als Mama gestärkt und ausgeglichen bist, Ruhe und Frieden ausstrahlst, schaffst Du ganz von selbst ein glückliches und zufriedenes Umfeld um Dich herum. Denn die äußere Welt ist immer ein Spiegel von Deiner inneren Welt.

 

Alles Liebe für Dich

Deine Andrea 

Wenn du an Inspirationen, Impulsen und Coachingtipps von mir interessiert bist, dann folge mir gerne auf Instagram @andreaherzog_coaching. Ich freue mich auf Dich!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Debora (Samstag, 13 Januar 2018 19:43)

    Danke für die schöne Zusammenfassung was Meditation bewirken kann.

  • #2

    Andrea (Mittwoch, 17 Januar 2018 09:57)

    Liebe Debora,
    es freut mich, dass dir mein Artikel gefällt.
    Alles Liebe
    Andrea