10 Schritte zu deiner Meditationsroutine

Du möchtest gerne mit dem Meditieren beginnen oder schaffst es nicht regelmäßig dran zubleiben? Mit meinen 10 Schritten für deine Meditationsroutine hast du alles was du für den Anfang und zum Dranbleiben benötigst.

 

Meditation ist eines der schönsten Wege um deine Aufmerksamkeit und deinen Geist zu fokussieren, zu innerer Ruhe zu finden und um in Kontakt mit deinem Unterbewusstsein, mit deinem wahren Selbst zu kommen. Du bekommst Zugang zu deiner Intuition und Klarheit für deine Ziele, Visionen und dein Leben. 

 

 10 Schritte zu deiner Meditationsroutine

 

 

1. Dein heiliger Meditationsplatz

 

Erschaffe dir einen heiligen Ort, einen fixen Platz, wo du gerne meditieren möchtest. Das muss kein besonderer Ort oder kein eigenes Zimmer sein. Es soll einfach ein Ort sein, an dem du dich wohl fühlst und dich ruhig und innerlich zentriert fühlen kannst.

Lege dir eine Unterlage und ein Meditationskissen bereit und einige Dinge, die dir ein Gutes Gefühl leben. Bei mir ist an meinem Meditationsplatz ein Buddha und eine Kerze. Mit dem Anzünden der Kerzen signalisiere ich meinem Unterbewusstsein, dass ich jetzt zur Ruhe kommen möchte und gleich mit dem Meditieren beginnen werde. Dieser fixe Platz ist deshalb wichtig, damit dein Unterbewusstsein sich schon auf die Meditation einstellen kann. Mit der Zeit wirst du schon eine leichte Entspannung spüren, wenn du nur an dem Platz vorbeigehst, weil du ihn mit der Ruhe verbinden wirst. Dann ist er zu einem ganz besonderen Platz mitten in deinem Alltag geworden.

 

2. Zeit und Ruhe

 

Plane besonders anfangs ein fixes Zeitfenster ein, wann du meditieren möchtest. Zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen. Am wirkungsvollsten ist die Meditation am Morgen nach dem Aufwachen. In dieser ruhigen Stunde nach dem Schlaf ist der Geist und die Atmosphäre noch rein und klar sowie frei von Einflüssen und Aktivitäten des Alltags. Wenn es dir nicht möglich ist, morgens zu meditieren, ist es eine gute Möglichkeit sich abends die Zeit zum Meditieren zu nehmen. Ich meditiere immer morgens nach dem Aufwachen und stehe dafür vor meiner Familie auf, um genügend Zeit für mich zu haben. Finde für dich deine passende Zeit. Es soll sich für dich gut anfühlen und in deinen Alltag passen. Wenn das für dich zu Mittag oder am Nachmittag ist, dann ist das deine ganz eigene beste Zeit zum Meditieren.

 

Sorge dafür, dass du Ruhe hast. Minimiere alle äußerlichen Störeinflüsse. Schalte dein Handy auf lautlos und sorge dafür, dass du für die Dauer der Meditation von niemandem unterbrochen wirst. Wenn es nicht möglich ist, dass du in vollkommener Stille bist, weil du nicht alleine zu Hause bist oder du von draußen Lärm hörst kannst du dir gedanklich folgenden Satz sagen: Je lauter es im Außen ist, umso stiller wird es in mir.

 

3. Regelmäßigkeit und Gewohnheit

 

Mache dir die Meditation zur Gewohnheit. Um in den Genuss von all den wunderbaren positiven Effekten der Meditation zu kommen, ist es wichtig regelmäßig zu meditieren. Am besten täglich. Das kann anfangs ein wenig anstrengend sein. Mit der Zeit wird es dir immer leichter fallen. Beginne daher mit kürzeren Übungszeiten z.B. mit 5 Minuten und steigere die Zeiten langsam auf 10 und weiter auf 20 Minuten. Nach oben hin gibt es keine Grenze. Mit der Zeit wirst du ganz von alleine immer länger meditieren wollen. Mache dir hier bitte keinen Druck. Es ist besser du meditierst täglich für nur 5 oder 10 Minuten, als 2 mal pro Woche für 30 Minuten. 

 

 

 

4. Finde dein Warum

 

Finde dein persönliches Warum. Wofür möchtest du meditieren? Machst du es um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, um inneren Frieden zu finden oder um konzentrierter zu sein? Wenn dich die Motivation verlässt, erinnere dich an dein Warum. Es trägt dich, ist deine persönliche Motivation und lässt dich dranbleiben. Ein starkes Warum lässt dich jedes Wie ertragen. 

 

5. Erlaube dich dir selbst 

Meditation ist wie ein Date mit deiner Seele, also mit dir selbst. Es bedeutet, dass du in Kontakt kommst mit deiner inneren Wahrheit. Aber auch mit deinen Sorgen und Ängsten. Wenn du dich öffnest und dir erlaubst dich mit deinem gesamten Sein zu verbinden und den Mut hast, auch auf deine Schattenseiten zu blicken, wird es dir möglich sein, negative Glaubenssätze und Blockaden aufzulösen und zu transformieren. 

 

6. Sitz- und Handhaltung 

Wenn du auf dem Boden sitzt, nimm dir eine bequeme Unterlage wie zum Beispiel eine Yogamatte. Der klassische Lotussitz ist nicht notwendig. Ich meditiere im halben Lotussitz oder im Schneidersitz. Du kannst dir als Stütze auch ein Sitzkissen nehmen oder auf einem Stuhl sitzend meditieren. Finde für dich eine bequeme und stabile Sitzhaltung mit aufrechter und gerader Wirbelsäule. Achte darauf, dass dein Nacken und deine Schultern locker bleiben. Die aufrechte Wirbelsäule ist deshalb so wichtig, weil sie bewirkt, dass sich deine Brust nach vorne öffnet, du frei atmen kannst, die Energie ungehindert fließen kann und dass du wach bleibst.

Deine Hände kannst du mit den Handflächen nach oben auf deinen Oberschenkeln ablegen oder ein Mudra verwenden. Ein Mudra ist eine Geste, eine Handstellung, die sich positiv auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene auswirken kann. Das bekannteste Mudra ist das Chin Mudra. Es symbolisiert die Verbundenheit deines Bewusstseins (Zeigefinger) mit dem göttlichen (Daumen). Für dieses Mudra berühren sich die Daumen- und Zeigefingerspitzen. Die anderen Finger werden weggestreckt.

 

7. Atmung

 

Dein Atem ist dein Anker für das Hier und Jetzt. Beim Meditieren ist der Atem ein beliebtes Meditationsobjekt, auf welches du dich konzentrierst.

Beginne damit dich bewusst zu entspannen und 3-5 mal tief durch die Nase ein- und durch den Mund auszuatmen. Atme bewusst tief in den Bauch hinein und beobachte wie sich deine Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Lasse danach deinen Atem in seinem eigenen Rhythmus weiter fließen. Konzentriere dich auf den Punkt unter deiner Nasenspitze und beobachte dort wie dein Atem sanft ein – und wieder ausströmt. Vielleicht kannst du auch einen Temperaturunterschied der Atemluft wahrnehmen. Der Luftstrom ist beim Ausatmen eine Spur wärmer als beim Einatmen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass du dich auf die kurze Atempause zwischen dem Ein- und ausatmen konzentrierst, wenn der Atem von alleine aussetzt. Konzentriere dich auf diese Stille und genieße es.

 

8. Mantra

 

Ein wundervolles Tool um die herumschwirrenden Gedanken in deinem Kopf zu beruhigen ist ein Mantra zu benutzen. Ein Mantra hilft dir dabei deinen Geist zu fokussieren und dich auf deine Atmung zu konzentrieren. Du kannst als Mantra alles verwenden was für dich gerade stimmig ist oder auf was du gerade deinen Fokus richten möchtest. Das kann ein Wort oder ein kurzer Satz sein. Beispiele für Mantras, die ich gerne verwende sind zum Beispiel:

Ich bin Ruhe, Loslassen, Entspanne, Frieden usw.

 

9. Mache Meditation zu deiner Priorität

 

Triff die Entscheidung, dass Meditation zu deiner Priorität wird. Verhandle hier nicht mit dir selbst. Halte dir dein Warum vor Augen und mache dir bewusst, dass es in deiner Macht liegt, ob du deinen heiligen Ort aufsuchst oder nicht. Es gibt in Wahrheit keine Ausrede. Denn du selbst entscheidest wofür du deine dir zur Verfügung stehende Zeit verwendest. 5 Minuten haben wir alle. Wenn wirklich wenig Zeit ist, nimm dir diese 5 Minuten. Jeden Tag. Sobald es für deinen Körper und Geist zur Gewohnheit geworden ist, wird es zu deiner Routine gehören, genauso wie das Zähneputzen. Du wirst ohne darüber nachzudenken an deinen Meditationsplatz gehen. Denn Meditation ist wie Zähneputzen für deine Seele.   

 

10. Leichtigkeit und Geduld

 

Das wichtigste bei der Meditation ist los zulassen und nicht über den Verstand zu denken. Gehe in einen Zustand von Vertrauen und innerer Ruhe. Sei liebevoll, achtsam und geduldig mit dir! Schließe deine Augen und nimm einfach nur mal wahr, was du in deinem Körper spürst, was an Gedanken und Gefühlen da ist. Ohne es zu bewerten. SEI einfach und lerne deine innere Welt mit einer Leichtigkeit und Geduld kennen. Mache dir keinen Druck und versuche nichts zu erzwingen. Gehe in die Ruhe, entspanne dich, nimm wahr und lasse los. Sei offen und neugierig bei der Erforschung deines Unterbewusstseins und der Reise und zu dir SELBST. Wenn dein Geist abschweift, dann bringe deine Aufmerksamkeit liebevoll immer wieder zu deinem Atem zurück. Wie eine liebevolle Mutter, die ihr Kind an die Hand nimmt und wieder dahin zurückbringt, wo es hin soll.

 

Bleibe nach dem Meditieren noch kurz sitzen, atme noch ein paar Mal tief ein und aus und genieße den Frieden in dir, die Ruhe und die Stille und nimm all das in deinen Alltag mit.

 

Viel Freude beim Kennenlernen deiner inneren Welt, deines SEINS und deiner inneren Quelle der Ruhe, Weisheit, Kraft und Liebe.

 

Wenn du noch Fragen hast, kontaktiere mich gerne per Mail oder komme doch gerne in meine Facebook-Gruppe. 

Ich freue mich auf dich!

 

Alles Liebe 

Deine Andrea

 

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